„Damit Frauen und Mädchen sicher nach Hause kommen“
Vortrag mit KHK Herbert Grieser von der Kripo Mühldorf

Jetzt beginnt wieder die Zeit der Volks- u. Sommerfeste, an lauen Abenden trifft man sich
zu Partys und Grillfeiern. Dem Frauenbund ist es ein Anliegen, dass Frauen und Mädchen
von diesen Veranstaltungen sicher nach Hause gelangen. Wir konnten
Kriminalhauptkommissar Herbert Grieser von der Kripo in Mühldorf für diesen Vortrag
gewinnen , der am 12. Mai im Pfarrsaal stattfand.
Sehr kurzweilig und im besten bayrisch gab der erfahrene „Kriminaler“ Tipps, wie Frau am
besten reagiert, sollte Sie z. B. am Parkplatz belästigt werden oder wie Frau sich in den
öffentlichen Verkehrsmitteln (dort geschehen übrigens die meisten sexuellen Übergriffe)
gegen ungewolltes „Betatschen“ oder mehr wehrt. Besonders wies er darauf hin, dass
momentan wieder verstärkt Straftaten mit sogenannte „K.O-Tropfen“ verübt werden. Für
das Heimgehen von Festen und Feiern gilt: Mit der Gruppe Mädls, mit der man gekommen
ist, mit der geht man auch wieder nach Hause – das ist ein guter Schutz.
Die 39 Teilnehmer des Vortrags honorierten den an Tipps reichen Vortrag mit langem
Applaus.


Wir fahren an den Bodensee 01. - 03. Mai 2026
Frauenbünde Altötting u. Neuötting

REISEBERICHT
Am Freitag Morgen ging es – nachdem alle Mitfahrerinnen pünktlichst zur Stelle und alle
Koffer verstaut waren – auf der Autobahn nach München und weiter auf der A 96 Richtung
Bodensee. Bei Landsberg am Lech gab es unser berühmtes Busfrühstück: wie immer mit
frisch geschmierten Käse- u. Wurstsemmeln, Kaffee und Kuchen. Dabei konnten sich die
Frauen schon einmal ein bisserl „beschnuppern“, bevor es dann weiterging zum ersten
Ziel unserer Reise, nach Ravensburg. Ravensburg gilt als eine der schönsten Städte in
Oberschwaben. Sie ist bekannt als „Stadt der Türme und Tore“ mit 17 erhaltenen Türmen,
engen Gassen und farbigen Patrizierhäusern. Die mittelalterliche Handelsstadt bietet eine
Mischung aus Kultur, Geschichte und Shoppingmöglichkeiten. Am lebendigen Zentrum der
Stadt, am Marienplatz, laden viele Cafés zum gemütlichen Sitzen ein. Doch zuerst
machten wir uns mit zwei Stadtführern auf, um die Stadt unter dem Gesichtspunkt der
Hexenverfolgungen zu erkunden. In den 1480er Jahren war Ravensburg eines der
Zentren der frühen Hexenverfolgung in Europa. Sechs Ravensburger Frauen wurden
inhaftiert, gefoltert und zwei von ihnen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Initiiert wurde
die Hexenverfolgung vom päpstlichen Inquisitor persönlich, dem Dominikaner Heinrich
Institoris. Wir besichtigten die Liebfrauenkirche, das Gefängnis im Grünen Turm (nur von
außen) und den Gerichtssaal im Rathaus sowie die Kabinettausstellung im Humpis-
Quartier. Die Gründe für eine Inhaftierung waren meist, dass die Personen „anders“ waren
und deswegen auch der Hetze und Rufschädigung ausgesetzt waren – das gibt es auch in
unserer Zeit, nur dass diese Menschen nicht mehr auf dem Scheiterhaufen verbrannt
sondern in den sozialen Netzwerken gebranntmarkt werden … Nach der Führung konnten
wir uns in den vielen Cafés und Eisdielen noch stärken, bevor wir im Hotel „Altdorfer Hof“
im historischen Städtchen Weingarten unsere Zimmer bezogen. Zum Abendessen gab es
ein schönes Buffet und Uschi Gottschalk und Evi Eichberger diskutierten heftig darüber, ob
es nicht sinnvoll wäre, einen Grenzverkehr Ötting einzuführen …
Gestärkt von einem sehr gut bestückten Frühstücksbuffet ging es am Samstag mit der
Fähre nach Konstanz, der größten Stadt am Bodensee (über 85 000 Einwohner). Die
Frauen schwärmten aus um die eindrucksvolle Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und
malerischen Plätzen zu erkunden. Das beeindruckende Münster Unserer Lieben Frau ist
zur Zeit aber eingerüstet – trotzdem ein imposanter Bau! An der Hafeneinfahrt steht die
Imperia, eine 9 m hohe Betonskulptur des Bildhauers Peter Lenk. Seit 1993 dreht sich die
Figur, die eine Kurtisane mit Papst und Kaiser auf den Händen darstellt, als Satire auf das
Konstanzer Konzil. Einst umstritten, ist die Statue heute ein geschütztes Wahrzeichen.
Pünktlich fanden sich alle Ausflüglerinnen wieder am Busparkplatz ein, um auf die
Reichenau zu fahren, mit einer Fläche von 4,3 qkm die größte Insel im Bodensee und
UNESCO Weltkulturerbe. Der Reichenauer Damm verbindet die Insel mit dem Festland.
Der Wandermönch Pirmin gründete im 8. Jahrhundert ein Kloster, das die Keimzelle für die
berühmte Reichenauer Malschule wurde. Wir besichtigten die uralte Kirche St. Georg mit
ihren einzigartigen Wandmalereien. Dann ging es zum Aussichtspunkt Hochwart, mit
seinen 441 m der höchste Punkt der Insel. Das dort befindliche kleine Gebäude wurde
ursprünglich als Teehaus gebaut, beherbergt heute aber eine Keramikwerkstatt. Vom
Hochwart hat man einen tollen Blick auf den schillernden Bodensee und auf die vielen
Gemüsefelder – die Reichenau ist für den Gemüseanbau (Salate, Gemüse, Kräuter)
bekannt.
Weiter ging die Fahrt nach Meersburg, das am Nordufer des Bodensees liegt. Die
traumhafte Lage am „schwäbischen Meer“, die leichte Seebrise und das mediterrane Flair
bilden in der vom Weinbau geprägten Region und dem historischen Ortskern eine
liebenswerte Perle im südlichsten Teil Deutschlands. Mit dem barocken Schloss der
Konstanzer Fürstbischöfe, der über 1000 Jahre alten merowingischen Burg Meersburg,
der Altstadt mit den schönen Fachwerkhäusern und romantischen Gassen zählt
Meersburg zu den Top-Touristenmagneten der Region – das haben wir auch festgestellt –
da waren richtig viele Leute unterwegs! Nach so vielen Sehenswürdigkeiten und Kultur
fuhren wir zurück in unser Hotel, wo wir ein gutes Menü verspeisten und das eine oder
andere Vierterl Wein verkosteten …
Am Sonntag wurden nach dem Frühstück unsere Koffer in den Bus geladen. Die meisten
Frauen machten sich zu Fuß auf den Weg zur Basilika St. Martin und St. Oswald in
Weingarten – manche machten noch einen „Einkehrschlenker“ in eine Bäckerei, aus der
es verführerisch nach frischem Backwerk duftete, die anderen nahmen am Gottesdienst
teil. Die Kirche ist mit einer Kuppelhöhe von 67 Metern und einer Länge von 102 Metern
das größte barocke Kirchenbauwerk Deutschlands. Um 10.30 Uhr nahmen wir endgültig
Abschied vom Bodensee und machten uns auf Richtung Heimat. In Augsburg legten wir
einen Zwischenstopp ein und statteten dem Botanischen Garten einen Besuch ab. Viele
Pflanzenarten sind in abwechslungsreichen Themengärten arrangiert – das war wirklich
ein sehr schöner und bunter Abschluss für unseren Ausflug! Danach steuerten wir
Alt/Neuötting an, wo wir gegen 17.45 Uhr sicher und wohlbehalten ankamen.
Vielen lieben Dank an unseren superfreundlichen Busfahrer Besim und seiner Frau Iduna,
die sich ebenfalls sehr fürsorglich um uns gekümmert hat. Unsere Reisemarschallinnen
Christa und Margret hatten wohl die meiste Arbeit, um alles zu organisieren – aber sie
haben das (wie immer) hervorragend hingekriegt, danke für Eure Mühe! Ein Dankeschön
auch an Hermine von den Südlern, über die die Anmeldung der Altöttingerinnen gelaufen
ist und auch die Bezahlung. Susi und Uschi haben sich wieder ein lustiges
Kennenlernspiel einfallen lassen – Ihr seid´s unsere Kreativsten! Ein herzliches
Dankeschön an alle Mitfahrerinnen, die alles mitgemacht haben und sich stets pünktlich
an den vereinbarten Treffpunkten eingefunden hatten. Danke an alle für das schöne
Miteinander und für die vielen Lach-Einheiten!
Hoffentlich fahren wir wieder einmal miteinander weg … wäre schön!





Dot Painting - wie aus Punkten Kunstwerke entstehen

Am 27.April fand der erste Dot-Painting Abend des Frauenbundes Neuötting statt.
Sechs Damen haben sich getroffen um gemeinsam mit der erfahrenen Kursleiterin Josefa Lamchouri
die Kunst der Punktmalerei kennen zu lernen.
Aus anfänglicher Skepsis, wie man so gleichmäßige Bilder entstehen lassen soll, wurde durch die
gekonnte Anleitung von Fr. Lamchouri, schnell eine kreative Erfahrung mit sichtbaren Erfolgen.
Nach einer kurzen Einführung über die Technik des Dot-Paintings und ersten „Punkt-Übungen“ auf
dem Papier, ging es dann auch schon ans aussuchen der Muster und Farben und das Bemalen der
Steine.
Punkt für Punkt wurden so aus einfachen, schwarzen Steinen kleine Kunstwerke geschaffen.
Am Ende des dreistündigen Kursabends konnte sich jede Teilnehmerin über ein neues, gelungenes
Deko-Stück für ihr Zu Hause freuen.
Durch die farbenfrohen und individuellen Muster werden diese Steine bestimmt ein Hingucker in
Haus oder Garten sein!
Die Damen hatten viel Freude am Gestalten und zeigten zum Schluss mit sichtlichem Stolz ihre
Kunstwerke.
Ein herzlicher Dank gilt Frau Josefa Lamchouri, die mit viel Wissen und Erfahrung die
Teilnehmerinnen durch diesen Abend geführt hat und die Damen bei ihren ersten Dot-Painting
Erfahrungen gekonnt begleitet hat.



Palmbuschenbinden am 20.03.2026


Weltgebetstag der Frauen am 6. März 2026

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim
Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden,
Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand die größte Basisbewegung
christlicher Frauen weltweit. Der Gottesdienst für den Weltgebetstag 2026 mit dem Titel
„Kommt! Bringt eure Last.“ kommt aus Nigeria.
Katholische und evangelische Frauen aus Neuötting und Umgebung feierten in der
evangelischen Kirche einen schönen ökumenischen Gottesdienst. Die Lieder mit ihren
schmissigen Rhythmen, wieder dankenswerterweise von unserer Chorleiterin Elisabeth
Hermann mit dem Frauenbundchor Neuötting einstudiert, wurden
unterstützt von nigerianischen Frauen, die mit traditionellen Instrumenten ihrer Heimat so
richtig Schwung in den Gottesdienst brachten.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im evangelischen Gemeindesaal noch Gerichte
aus Nigeria, die von den Gottesdienst-Teilnehmerinnen mit großem Appetit verspeist
wurden.
Vielen Dank an die Frauen aus Nigeria, die uns mit toller Musik und köstlichen Speisen
verwöhnt haben. Danke auch an Elisabeth Hermann für die musikalische Vorbereitung und
an Stefanie Strauß-Schimana, die für den gesamten Ablauf des WGT verantwortlich war –
immer schön, mit Dir zusammen zu arbeiten!


Artikel vom 17.02.2026 aus der ANA:



Einkehrvormittag mit H.H. Prälat Ludwig Limbrunner am 27. Januar 2026

24 Frauen versammelten sich am Dienstag Vormittag im Pfarrsaal zum Einkehrtag „Mariä
Lichtmess – das Licht ist im Wachsen“ mit Prälat Ludwig Limbrunner aus Münchsdorf.
Begonnen wurde – wie immer – mit einem gemeinsamen Frühstück, das die fleißigen
Helferinnen hergerichtet hatten (vielen Dank!).
Prälat Limbrunner brachte uns dann zum Nachdenken mit der Frage: „Wann hattet ihr zum
ersten Mal ein Lichterlebnis? Wann habt ihr zum ersten Mal bewusst eine Kerze in der
Hand gehabt?“ Auch den vielen Spruchwörtern um das Thema „Licht“ wurde nachgespürt.
Ist es nicht auch so, dass wir das Licht „portionsweise“ erfahren, weil uns so viel Licht auf
einmal gar nicht zuträglich wäre? Prälat Limbrunner hat mit seiner sehr humorvollen Art
und seinem anschaulichen Bayrisch den Vormittag zu einem besonderen Erlebnis
gemacht, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Vergelt´s Gott, lieber Prälat
Limbrunner!

Katholischer Frauenbund Neuötting
miteinander - füreinander