Elisabethfeier 2024

Am Donnerstag, den 21. November feierte der Kath. Frauenbund im schön dekorierten
Pfarrsaal seine traditionelle Elisabethfeier, bei der auch langjährige Mitglieder geehrt
wurden.
Monika Schneidermeier und Evi Eichberger begrüßten die Frauenbund-Frauen im gut
gefüllten Pfarrsaal. Sie freuten sich, dass so viele Frauen Zeit gefunden hatten, zur
Elisabethfeier zu kommen. Die Frauen stärkten sich zuerst mit Kaffee und Kuchen, bevor
Monika Schneidermeier, Evi Eichberger und Christa Koblbauer die Frauen für ihre langjährige
Mitgliedschaft ehrten. Es gab für jede eine Ehrenurkunde und ein Flascherl Eierlikör mit
Spruch vom Bruckmeier Hofladl.
Christa Koblbauer hatte herausgesucht, was im jeweiligen Jubiläumsjahr alles in der Welt
passierte: es war sehr interessant zu hören, wer zu der jeweiligen Zeit unser
Bundespräsident und Bundeskanzler war, wer in Amerika das sagen hatte und wer deutscher
Fussballweltmeister war. Auch welche Vornamen in dieser Zeit besonders populär waren
und wie viel das Benzin oder die Butter kostete konnte man erfahren. Alles in allem eine
sehr kurzweilige Mitgliederehrung!
Eine Andacht – wieder einmal sehr schön von Christa Koblbauer und Johanna Estermaier
vorbereitet – und musikalisch von Elisabeth Hermann umrahmt, rundete den gelungenen
Nachmittag ab.




Cocktail-Abend des Kath. Frauenbundes und der Ministranten ein voller Erfolg

Bei schönstem Cocktail-Wetter fand am Freitag, 28. Juni, der Cocktail-Abend des Kath.
Frauenbundes und der Ministranten statt. Die Wiese hinter der St.-Nikolaus-Kirche erwies sich als
idealer Veranstaltungsort. Stehtische und Biertischgarnituren waren ab 19.30 Uhr sehr gut
besetzt – die einen kamen, die anderen gingen … Das Spektrum der Gäste reichte vom Säugling bis
zur Ur-Oma, sie kamen aus Alzgern, Haiming und Töging – manche sogar mit dem Radl. Viel Lob
erhielten die schmackhaften Cocktails, die die Ministranten-Barkeeper zauberten. Es gab viele
angeregte Gespräche, es wurde viel gelacht und es war ein sehr schönes Miteinander. Auch die
Stadträte Katrin Räcker und Reini Müller gönnten sich einen Cocktail und waren sehr angetan
von dem schönen Ambiente und der guten Stimmung. Fazit: Ein schöner Auftakt für die Reihe
„Sommer in der Stadt"!



Frühling in der Wachau
26. - 28. April 2024



Nachdem es in die schöne Wachau nicht gar so weit ist, mussten wir auch nicht so früh aufstehen wie bei manch anderen Ausflügen – erst um 7.20 Uhr begann unser Busfahrer Franz bei schönstem Ausflugswetter mit dem „Aufsammeln“ der Ausflüglerinnen. Über Braunau fuhren wir auf die Autobahn A 1 Richtung Linz. Kurz vor Linz hielten wir an einem Rastplatz, um unser – schon traditionelles – Busfrühstück zu uns zu nehmen. Dann war es auch überhaupt nicht mehr weit und wir erreichten unser erstes Ausflugsziel, die Benediktinerabtei Stift Melk am rechten Donauufer. Weithin sind die Kuppel der Stiftskirche und die zwei mit Gold verzierten Türme zu sehen. Das Stift Melk ist einer der eindrucksvollsten einheitlichen Barockbauten nördlich der Alpen und gleichzeitig Schwerpunkt der Gründungsgeschichte Österreichs. Es ist ein kulturelles und geistiges Zentrum, im Klostergebäude befindet sich auch eine Schule mit derzeit 900 Schülern. Mit seiner umfangreichen Bibliothek, den Archiven und Sammlungen ist das Stift Melk aber auch ein Ort des langen Gedächtnisses, das weit über unsere Generation in die Geschichte zurückreicht und in die Zukunft weitergetragen werden soll. Sehr eindrucksvoll war auch der große Klostergarten, der in verschiedene Gärten unterteilt ist, z. B. der Paradiesgarten oder auch der Kräutergarten. Dem Stift Melk gegenüber liegt Emmersdorf. Im dortigen Hotel „Zum Schwarzen Bären“ nahmen wir Quartier. Das Hotel ist ein wenig verwinkelt – immer wieder wurden anscheinend anschließende Häuser zugekauft – aber ein Vier-Sterne-Haus und wirklich sehr schön. Der Wellness-Bereich mit zwei Saunen, einem Dampfbad, einer Infrarot-Kabine und einem neuen Hallenbad wurde erst Ostern 2024 eröffnet. Wir weihten den Wellness-Bereich gleich gehörig ein. Sehr schön war auch die Sonnenterrasse, die wir ausgiebig nutzen konnten, weil das Wetter einfach sagenhaft schön war. Nach dem Drei-Gänge-Menü am Abend gingen wir zum lustigen Teil über und es wurde viel gelacht, getrunken und gesungen…
Am Samstag brachen wir nach einem ausgiebigen Frühstück zu einer Rundfahrt durch die Wachau auf. Umgeben von sonnigen Rebhügeln und eingebettet zwischen dem Silberband der Donau und grünen Wäldern liegt die Marktgemeinde Weißenkirchen, gleichsam der Mittelpunkt der Wachau. Dort stieg unser Reiseführer Lorenz (ein ganz gescheiter junger Mann) zu. Weiter gings ins romantische Dürnstein mit bis heute erhaltenem mittelalterlichen Flair und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Als besonders sehenswert gelten das Stift mit seiner prunkvollen Barockkirche sowie die Ruine Dürnstein – einst Burg der Kuenringer. Hier wurde von 1192 bis 1193 der englische König Richard Löwenherz gefangen gehalten. Beim Schlendern durch die Gassen der Altstadt locken unzählige kleine Läden und Boutiquen zum Schauen und Staunen. Elemente aus Gotik, Renaissance und Barock bilden eine spannende Kulisse aus pittoresken Bürgerhäusern und Sehenswürdigkeiten wie Prangerplatz und Kunigunden-Kirche. Die wunderschöne Altstadt von Krems zählt zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau: mit malerischen Gassen, gepflasterter Fußgängerzone und baulichen Zeitzeugen wie dem Steiner Tor, vor dem eine Musikkapelle ein Konzert gab, das hat uns sehr gefallen! Bei unserem Spaziergang durch Krems haben wir einiges entdeckt: viele Kirchen aus verschiedenen Epochen, pittoreske historische Plätze, Statuen und Kleindenkmäler … besonders gefallen hat uns auch die schöne Fußgängerzone mit ihren vielen Geschäften. Die eine oder andere hat sich auch ein neues Teil zum Anziehen gekauft. Nahe Krems liegt das Benediktinerkloster Stift Göttweig auf einem Hügel südlich der Donau am Ausläufer des Dunkelsteinerwaldes. Von dort hat man eine gigantische Aussicht auf die Region Krems, das haben wir sehr genossen. Nach einem Abstecher zur Aussichtswarte auf dem Jauerling (die höchste Erhebung in der Wachau, ca. 900 m) kehrten wir so rechtzeitig ins Hotel zurück, dass wir uns vor dem Abendessen noch im Wellnessbereich erholen konnten.
Nach dem Frühstück am Sonntag wurden unsere Koffer wieder in den Bus gepackt und wir starteten Richtung Weißenkirchen. In der dortigen Wehrkirche St. Michael hielten wir eine schöne Andacht, die (wie immer) sehr gut von Christa und Johanna vorbereitet wurde – vielen Dank dafür!  Die Wehrkirche St. Michael war Sitz der ehemals weitreichenden Pfarrei und Mutterkirche der Wachau. Sie steht an der Stelle einer kleinen keltischen Opferstätte. Der spätgotische innen barockisierte Staffelhallenbau mit Chor hat einen markanten westlichen Wehrturm aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts.  Der benachbarte Karner aus dem frühen 14. Jahrhundert ist vom Friedhof und der gut erhaltenen Befestigungsanlage aus dem 15. Jahrhundert umgeben. Im Karner befindet sich ein Totenkopf-Altar – schon ein wenig gruselig. Außerdem beherbergt der Karner noch eine kleine Sammlung von Witwenzöpfen. Zum Mittagessen saßen wir im Gasthof-Hotel Aufreiter in Angern beinander – bei den meisten gab´s Marillenknödel, die himmlisch geschmeckt haben. Auf Nachfrage verriet uns die Wirtin, dass sie den Teig für die Marillenknödel aus Kartoffeln und Topfen macht und in die Mitte der Marille legt sie ein Stück Würfelzucker, den sie vorher in Rum taucht. So gestärkt waren wir bereit für die Besichtigung des Produktions- u. Schaubetriebs „Lillis Marillengarten“, der inmitten der besonderen Kulturlandschaft des Kremstals und der Region Wachauer Marille liegt. Von der Baumveredelung über die Pflege der Streuobstwiesen bis zur Ernte und Verarbeitung der Früchte – alles kommt hier aus einer Hand. Die handgeernteten Früchte werden in den Produktionsräumen schonend zu den unterschiedlichen Spezialitäten veredelt. Wir probierten z. B. einen Marillentraum (ein Prosecco mit einem Schuss Aprikosennektar), Marillenchutney, Marillenkren, Marillenmarmelade, Marillenbrand und Marillenlikör. Im Hofladen wurde dann auch gescheid eingekauft … gut, dass der Bus so viel Laderaum hat!
Nach dieser eindrucksvollen Marillen-Exkursion bestiegen wir dann den Bus Richtung Heimat, wo wir gegen 19.00 Uhr wieder wohlbehalten ankamen.
Ein großes Dankeschön an unseren Busfahrer Franz, der uns sehr sicher über sämtliche Straßen kutschiert hat (und die sind in der Wachau manchmal ganz schön eng!). Wie immer haben Christa und Margret die Fahrt aufs Beste organisiert – vielen lieben Dank für Euer Engagement, ihr seid die Besten! Danke auch an Monika, die alles, was in finanzieller Hinsicht für die Fahrt zu managen ist, macht.
Mein Dank gilt aber auch allen Mitfahrerinnen – alle waren pünktlich an den ausgemachten Orten zur Stelle und es war ein schönes Miteinander von Alt und Jung, von Neuötting und Altötting (ja, heuer war zum ersten Mal eine Altöttingerin mit dabei). Mit Eich fahr i wieder amoi furt …
Mit lieben Grüßen,
Eure
Evi Eichberger
Schriftführerin







Katholischer Frauenbund Neuötting
miteinander - füreinander